Digitales:

fototechnik_01Im Grunde ist das Equipment nichts Besonderes, die meisten Bilder mache ich mit einer DSLR, eine Nikon D300s. Die ist zwar schon älter, liegt mir aber perfekt in der Hand. Die Qualität bei hohen ISOs könnte natürlich nach heutigen Maßstäben besser sein, aber das ist für mich verschmerzbar. Da ich oft mit Stativ fotografiere ist ein L-Winkel von Kirk montiert, damit die Kamera auch im Hochformat im Schwerpunkt liegt. Die Handschlaufe ist auch ganz praktisch 🙂 Digital fotografiere ich ausschließlich im RAW-Format und bearbeite die Fotos in Lightroom.


Analoges Kleinbild:

fototechnik_03Mit Film benutze ich normalerweise zwei Kameras: Für das Kleinbildformat eine Canon A1 und im Großformat eine Bulldog 4×5″. Wer die Canon nicht kennt, die Kamera hat alle vier Belichtungsprogramme (P, Av, Tv, M) und Zeit & Blende werden per LED im Sucher angezeigt. Dazu kommen noch ein paar Festbrennweiten (ein langes Tele fehlt mir noch). Ein tolles Teil, insbesondere, wenn man die Größe von Kamera und Objektiven bedenkt. Diverse Farbfilter kommen noch dazu, denn analog fotografiere ich praktisch nur in S/W auf Fuji Acres 100 und Kodak Tmax 400. Filme und Abzüge entwickle ich selbst, Negative werden auch gescannt.

Großformat:

fototechnik_04Dagegen sehen auch dicke Spiegelreflexen blass aus: Großformat in 4×5 Zoll 🙂 Die Kamera heißt Bulldog und ist ein einfacher Bausatz. Der maximale Auszug beträgt ca. 150 mm, das ist deswegen auch die maximal mögliche Brennweite (entspricht an Kleinbild grob 50 mm). Die Objektive sind von der Abbildungsleistung her das Beste, was ich je in der Hand hatte. Randunschärfe, Verzeichnung usw.? Einfach nicht da… auf einem Epson V750 Pro Scanner ergeben die Negative ca. 100 Megapixel, und das ist die simpelste Variante. Das Fotografieren ist aber geringfügig umständlicher als normal: Man braucht zwingend ein Stativ, stellt die Kamera auf und mit einem Tuch über dem Kopf stellt man den Bildausschnitt ein. Dann fokussiert man mit einer Lupe auf der Mattscheibe. Nachdem Zeit & Blende eingestellt sind kommt die Filmkassette rein. Schutzschieber raus, Abdrücken, das war es! Auf die Weise mache ich an einem Nachmittag vielleicht 10 Bilder 🙂
fototechnik_06Die Kamera in Action! Bei Sonne wird es ganz schön warm unter dem Tuch, aber ohne sieht man leider nix 🙁

 

 

 

 


Praktisches Zubehör:

fototechnik_02Das beste Zubehör seit langer Zeit: die Sucherlupe! Für jeden Digitalfotografen zu empfehlen, der eine DSLR oder eine Kamera ohne Videosucher benutzt. Die Lupe hängt man sich einfach um und zur Bildkontrolle wird sie einfach auf das Display gesetzt. Durch den Gummirand wird sämtliches Umgebungslicht abgehalten, so dass man die Helligkeit und die Farben viel besser beurteilen kann. Insbesondere bei Sonne draußen ein Muss, wie ich finde. Dabei ist eine Kordel zum umhängen, ich habe an meiner aber eine kürzere Handschlaufe befestigt, denn ich hänge die Lupe an meinen Kameragurt.
Hier sieht man das Teil in Action:

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